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Nach Verbot: Hartinger-Klein beweist Gefährlichkeit von CBD-Brownies im Selbstversuch

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Franz Gruber / KURIER / picturedesk.com

Wie gefährlich sind CBD-Brownies wirklich? Nach dem Verbot durch das Gesundheitsministerium will Beate Hartinger-Klein die Gefährlichkeit des Rauschgifts jetzt in einem riskanten Selbsttest belegen. Die Tagespresse war dabei.

07:00 Uhr

Hartinger-Klein stürmt in die Aida-Konditorei und zückt ihren Ausweis. „Gesundheitsministerium! Hasch-Razzia!“

Sie lässt sich drei verschiedene Sorten mitgeben: „Kahlenberg Kush“, „Schwarzer Mistelbacher“ und „Wels Haze“. Um einen unverfälschten Effekt zu erzielen, testet sie alle Stücke gleichzeitig.

07:45 Uhr

Erste Wirkungen setzen ein. Hartinger-Klein blickt durch das Fenster auf die Straße und lächelt: „Ich fühle mich anders. Da vorne geht ein Ausländer. Aber irgendwie ist das gerade voll okay für mich und ich verspür gar nicht irgendwie den Drang, ihn irgendwie… abzuschieben.“

­­Mit letzter Restvernunft alarmiert sie die Polizei, die beim Mann gleich eine Personenkontrolle durchführt.

08:38 Uhr

Hartinger-Klein wird ruhig, zufrieden und unrund. „Irgendwie fühl ich mich immer mehr wie ein Mensch! Einfach widerlich!“

Sie holt ihr Smartphone heraus, öffnet ihr Telefonbuch und klickt auf „Drogennotruf“. Am anderen Ende der Leitung meldet sich ein gewisser Dr. Strache. Er versucht, die verwirrte Konsumentin zu beruhigen: „Wichtig ist, dass es nur beim einmaligen Konsum bleibt. Nicht vergessen. Haschisch ist eine Einstiegsdroge für lebensgefährliche Dinge, die dein Leben zerstören können, wie zum Beispiel einer Mitgliedschaft bei den Grünen.“

10:14 Uhr

„Los, ich will nachlegen“, fordert Hartinger-Klein, die nun Gefallen an ihrem Experiment findet. Sie konsumiert drei weitere Brownies. „Gibt’s auch was Schnelles? Haben wir noch Pepps? Was is mit einer Malakoff-Meth-Schnitte? Habt’s das in der Vitrine heute? Ich hab 150 Euro dabei, heut wird geballert!“ Wir erinnern sie daran, dass der Versuch ausschließlich CBD umfassen darf.

10:59 Uhr

Hartinger-Klein driftet für 50 Minuten völlig weg. Dann nimmt sie ihr Smartphone und schaut die komplette fünfte Staffel „Bojack Horseman“.

Nebenbei bestellt sie auf Amazon die DVD-Gesamtausgabe von „Alf“ und den Koran. Hartinger-Klein: „Ich glaub, ich bin da auf Parallelen gestoßen. Ich hab grad ein bisserl nachgedacht und seh jetzt alles in einem anderen Licht. Ich weiß jetzt, wer Alf WIRKLICH ist!“

16:34 Uhr

Blackout. Als Hartinger-Klein erwacht, liegt sie am Boden der Aida. Mehrere Senioren fixieren sie mit ihren Rollatoren.

Eine verstörte Aida-Kellnerin erklärt ihr, was passiert ist: „Zuerst haben Sie ruhig geschlafen, aber dann haben Sie im Traum wirr um sich geschlagen und geschrien. Ich hab nur ein paar Fetzen verstanden: Scheiß Ali! Gib eCard, Ali! Schleich dich, Ali! Und so. Keine Ahnung, was sie geträumt haben.“

22:38 Uhr

Beate Hartinger-Klein fährt seit Stunden in der U6 zwischen Floridsdorf und Gumpendorfer Straße hin und her. Als die Fahrgäste neben ihr wegsehen, konsumiert sie rasch eine hochgiftige Substanz mit dem Straßennamen „Österreich“. Die Wirkung setzt sofort ein. „Österreich“ löst bei ihr starke Halluzinationen aus, die ihr vorgaukeln, sie sei eine „soziale Ministerin“.

05:03

Irgendwo im Niemandsland zwischen der Slowakei und Österreich endet der Versuch. Sie retourniert den bengalischen Tiger an den Streichelzoo Gänserndorf und macht sich auf den Heimweg.

„Der erste Test der CBD-Brownies verlief durchaus interessant. Derzeit ist es aber noch zu früh, um endgültige Schlüsse zu ziehen“, grinst Hartinger-Klein mit glasigen Augen. „Ich werde gleich morgen einen neuen Drogenversuch durchführen und übermorgen nochmal.“



Source: https://dietagespresse.com/nach-verbot-hartinger-klein-beweist-gefaehrlichkeit-von-cbd-brownies-im-selbstversuch/

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